Auf hoher See? - Die Zonierung des Meeres - Zuständigkeiten und Nutzungen -
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Wangerooge
Wangerooge

Wangerooge ist eine deutsche Insel in der südlichen Nordsee. Sie ist die östlichste der sieben bewohnten ostfriesischen Inseln. Die Insel erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 8,5 Kilometer Länge. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt maximal 2,2 Kilometer im Westteil, auf Höhe des Ortes 1,2 Kilometer. Die Entfernung zum Festland beträgt sieben Kilometer. Westlich von Wangerooge, getrennt durch das Seegatt der Harle, liegt zwei Kilometer entfernt das Ostende von Spiekeroog. Zwei Kilometer südöstlich, getrennt durch das Seegatt der Blauen Balje, beginnt die Insel Minsener Oog. An der Nordseite erstreckt sich ein etwa 100 Meter breiter und drei Kilometer langer Sandstrand. Im Osten geht er in ein 500 Meter breites und drei Kilometer langes Feld mit Sandablagerungen über. Im Westen der Insel bestehen zwei weitere Strände von 0,5 und einem Kilometer Länge. Im Süden der Insel liegt das Wattenmeer, das zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört und bei Niedrigwasser weitgehend trockenfällt. Unter der Insel findet sich in etwa 15 Metern Tiefe die Geestbasis. Die höchste Erhebung der Insel ist die Aussichts-Düne mit 17 m ü. NN; auf ihr ist 1990 eine Aussichtsplattform eingerichtet worden. Die übrigen Sanddünen erreichen Höhen von bis zu 12 Metern.

Die Insel ist für Besucher über den östlich vom Inseldorf, am Ende der Charlottenstraße liegenden Kleinflugplatz Flugplatz Wangerooge erreichbar. Betreiber ist die Wangerooger Flughafen GmbH, die 1929 gegründet wurde. Die offizielle Flughafenbezeichnung lautet Verkehrslandeplatz Wangerooge. Der Flugplatz besitzt zwei Start- und Landepisten. Die längere der beiden Pisten hat einen Asphaltbelag und ist 850 m lang, die Graspiste ist 500 m lang. Im Stundentakt wird der Flugplatz von Flugzeugen der Luftverkehr Friesland Harle vom nur fünf Flugminuten entfernten Flugplatz Harle angeflogen. Außerdem gibt es einen Hubschrauber-Landeplatz. Zur Mittagspause ist der Flugplatz geschlossen. Außerhalb der Öffnungszeiten des Flugplatzes (auch nachts) dürfen nur Luftfahrzeuge im Rettungseinsatz dort landen, zum Beispiel der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 26, der am Krankenhaus Sanderbusch in Sande stationiert ist.

Geologische Küstenkarte
Schöne Topografische Karte